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STL und SLS

Stereolithographie und Laser Sintern

1987 bediente Chuck Hull von 3D Systems http://www.3dsystems.com die erste Stereolithographie-Maschine. Kurz darauf prägte ein Reporter den Ausdruck ‘Rapid Prototyping’.  SLA oder STL ist ein Prozess, bei dem Prototypen mit sehr hoher Maßgenauigkeit und Detailtreue erzeugt werden. Dabei arbeitet man mit einem flüssigen Photopolymerharz, das durch einen computergesteuerten Laserstrahl Schicht für Schicht ausgehärtet wird.

STL-Materialien mit sehr guten mechanischen Eigenschaften gibt es in einer großer Vielfalt.  Star Prototype verwendet DSM SOMOS 14120, welches dem ABS Thermoplastik sehr ähnelt. Star Prototype verwendet solche Modelle vor allem auch als Urmodelle für Folgeprozesse, wie dem Herstellen von Silikonformen für den Vakuumguss-Prozess.

http://www.dsm.com/en_US/downloads/dsms/14120eng_10.09.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Stereolithographie

Selektives Laser-Sintern (SLS) wurde kommerziell in den 1980ern in Texas eingeführt, obgleich ein ähnlicher Prozess aus dem Jahre 1979 datiert wurde. Das Lasersintern wird für die Herstellung von mechanisch belastbaren Funktionsprototypen angewendet. Das häufigste verwendete Material ist das aus einem pulverförmigen Polyamid/Nylon (aber auch glasgefülltes PA ist möglich) das Schicht für Schicht durch einen Laserstrahl verschmolzen wird. SLS – gegenüber STL – wird teilweise vorgeworfen ein ziemlich kostspieliges Verfahren zu sein, da bis zu 30% des Pulvers ohne Verwendung entfernt wird, wogegen bei STL die Materialverschwendung bei nahezu Null % liegt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lasersintern